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Lektion 19

Waldorfpödagogik.

Rudolf Steiner, der Begründer der Waldorfpädagogik und der Schulen, war Antrosoph gewesen, das bedeutet er glaubte , dass der Mensch aufgrund höherer seelischer Kräfte übersinnliche Erkenntnis erlangen kann. Laut ihm ist Erziehung eine soziale Frage, da alles mit allem quasi zusammenhängt.
Sein Menschenbild basiert auf Nächstenliebe und einem grundlegenden christlichen Verständnis; jedes Individuum wird geachtet, wie es ist.

Steiners Bild der Kindes besagt, dass das Kind ein geistiges Wesen ist, vor welchem der Lehrer Ehrfurcht und Respekt haben sollte. Er soll das Kind nicht formen, sondern er führen und aus dem „Mitgegebenem“ das Beste machen. -> Erziehung kann also nur auf das einwirken, was schon da ist -> große Bedeutung der Anlage.
Die Kinder werden in verschiedene Temperamente eingeteilt und dem angepasst gefördert.

Die Lehrerrolle ist sehr wichtig, eigentlich ist der Lehrer wichtiger als der Lernstoff. Die Klasse bildet eine Gemeinschaft und es herrscht eine große Vertrautheit, weil der Lehrer seine Klasse 8 Jahre lang unterrichtet. (Jeder Schüler wird auch persönlich begrüßt)

Der Unterricht ist ganzheitlich: man unterrichtet weniger separate Fächer als versucht ein tiefgründiges Menschen- und Weltbild zu erschaffen und den schülern näher zu bringen, dass alles mit allem zusammen hängt.
Der Unterricht erfolgt in Epochenphasen; also 8 Wochen Erdkunde, 8 Wochen Geschichte etc.
Dies sorgt dafür, dass man den Stoff nicht nur oberflächlich streift, sondern sich wirklich tiefgründig damit befassen kann und durch andere Fächer nicht abgelenkt wird.

Laut Steiner sind die Sinne das Tor zum leben, deswegen versucht man Naturmaterialien in den Unterricht hineinzubringen, um möglichst viele Sinne anzuregen. (es werden in der Waldorfpädagogik 12 Sinne differenziert)

Zu einem gesunden Geist gehört ein gesunder Körper, deswegen gibt es in der Waldorfschule Eurythmie. Das ist so ein .. Tanz quasi. Man hat so Gewänder an, mit langen Tuchärmeln. Und ja, es ist sowas wie Gymnastik und Ausdruckstanz.

Zu der Theorie der Waldorfpädagogik gehört noch die These der Jahrsiebte.
1. Jahrsiebt: Geburt bis Zahnwechsel. Der physische Leib und der Wille werden gebildet. Das Kind lernt alles wichtige durch Nachahmung.
2. Zahnwechsel bis Erdreife. Kind soll Vorstellungen bilden, ein Bildergedächtnis bekommen, fühlen. Hier wird von einer geliebten Autorität gelernt; in der Waldorfschule der Lehrer.
3. Erdreife bis Geburt des Ichs. Die eigene Persönlichkeit entwickelt sich und eigenständiges Denken, wobei Existenzfragen beantwortet werden sollen.

Nächstes Mal wieder mit Cooperation von Bill und Tom. xD
10.5.07 18:11


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