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Lektion 16

Aggressionstheorie
- > Erklärungsansätze von Aggression und Gewalt nach Bandura, Dollard und Heitmeyer

Im Allgemeinen bezeichnet man eine Normabweichung, welche eine Schädigung oder Verletzung mit Intention verursacht, als Aggression.

Als Erstes was zu Banduras lerntheoretischem Ansatz.
Seine Theorie besagt, dass Aggressionen erlernt werden, also ganz stark von der Umwelt abhängen.
Zum Einen kann man Aggressionen durch eigene Erfahrungen lernen, durch Bestrafung und Belohnung, wodurch aggressives Verhalten verstärkt wird.
Zum Beispiel zertrümmert Georg auf der Bühne seinen Bass, weil er endlich gemerkt hat, dass er bei Bill keine Chance hat, Groupies finden das geil und reissen sich die Shirts auf. Georg wird sozusagen belohnt, Aggression wird bestärkt.
Anders herum geht’s auch.
Nachdem Gustav bei dieser Aktion gemerkt hat wie begehrt Georg ist, gehen ihm die Augen auf, dass er ja eigentlich auch schon seit JAHREN was von Georg wollte. Dennoch war dieser Bass ein Weihnachtsgeschenk von Gustav gewesen. Dieser ist also beleidigt und spricht mit Georg kein Wort mehr -> Bestrafung
Georg versteht die Welt noch weniger, wird nur wütender und macht seinen anderen Bass auch kaputt.

Weiter kann man aggressives Verhalten auch am Modell lernen, indem man bei jemandem Aggressionen beobachtet und das Verhalten nachahmt.
Diese Beobachtung kann durch diverse Medien oder auch Menschen in Umfeld geschehen.
Bei unserem Beispiel beobachtet Tom wie das Bass leidend ins Gras beisst, sieht die Reaktion der Groupies,denkt, dass er Bill damit auch imponieren kann und zertrümmert ebenfalls seine Gibson.

Um Aggressionen einzudämmen schlägt Bandura vor diese weder zu bestrafen noch zu belohnen, um es nicht aus Versehen zu verstärken. Das Umfeld sollte dabei auch zum positiven geändert werden.
Das Richtigste, was in dem anschaulichen Beispiel jetzt geschehen könnte, wäre, dass Bill die Augen verdreht „Trottel“ zu Tom sagt, sein Verhalten aber sonst ignoriert, als würde er es für so blöd erachten, dass es seine Aufmerksamkeit gar nicht verdient.
Tom würde sich vor den Kopf gestoßen fühlen und ein Gefühl der Scham käme auf.
Damit er nachfolgend über sein Verhalten nachdenken kann und nicht wieder den Aggressionen verfällt, wäre es am Optimalsten, wenn Georg von den Groupies ge-gang-banged würde. Eine lange Zeit.
Oder er könnte auch mit Gustav in die Flitterwochen fahren und wieder kommen, wenn er wieder aggressionsfrei ist. xD


Dollard dagegen hat einen Frustrations-Aggresionsansatz zum Thema Aggressionen formuliert. Dabei geht er aus, dass auf eine Frustration eine Aggression folgt.
Frustrationen definiert er dabei als einen Zustand, der eintritt, wenn das Erreichen eines bestimmten Ziels verhindert ist. Aggression dagegen definiert er als ein Verhalten, dessen Ziel das Verletzen eines Organismus oder eines Organismusersatzes ist.
Die Stärke der Frustration hängt von der Anzahl der Verhinderungen der Ziele ab, Stärke der Verhinderungen und Sträke des eigenen Willens. Jedoch ist eine gewisse Kontrolle über agressive Reaktionen möglich, da sie komprimiert oder verzögert werden können.
Dollard nach ist man sein ganzes Leben über frustriert .. na ja.
Eine Vorbeugung kann erfolgen durch Verhinderung von Frustrationen und einleiten dieser in andere Bahnen, als aggressives Handeln, wie z.B. Sport. Oder wenn’s gar nicht geht, Übertragung auf Ersatzobjekte.

Wenn Tom also abends schon seit Stunden in Verführer-Pose im Bett liegt mit ner Rose im Mund und Bill einfach nicht aus dem Batt kommt, weil er sich nicht vom Spiegel trennen kann, erleidet Tom eine Frustration. Ich vermute mal diese wäre ziemlich stark. xD
Eine Verhinderung der Frustration ist nun also nicht mehr möglich für Tom (das wär gegangen, wenn er vor 2 Stunden ins Bad reingestürzt und Bill dort rausgezerrt hätte). Seine Aggression, welche laut Dollard auf diese Frustration hin führt, kann Tom in sportliche Aktivitäten umwandeln, indem er mal spontan ein paar Liegestützen macht, oder auch er zerrupft die Rose langsam und qualvoll und weidet sich an ihren Schreien.

Hier als Anschauungsmaterial XDD




Die Kritik an dieser Theorie ist, dass vor einer Aggression nicht immer eine Frustration gewesen sein muss. Auch folgt nicht auf jede Frustration aggressives Verhalten, da Frustrationen nur ein Faktor sind und dort noch Wut und Zorn fehlen.
Die Theorie ist an sich nicht falsch, nur übertrieben und daher nicht haltbar.


Der soziologische Ansatz von Heitmeyer wird später noch eingefügt, weil ich grad die Zettel irgendwie nicht hab. xD;
10.5.07 10:49
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


viechen (10.5.07 16:02)
Darf ich mich korrigieren?
Ich glaube diese Lektion ist mein Highlight u__u
Die Geschichte der Gs ist herzzereißend traurig. Irgendwie soll es einfach nicht sein .__.;
Und Tom in Verführerpose aufm Bett mit ner Rose im Mund...das schreit geradezu nach visueller Umsetzung xD; Aber nicht meinerseits, das übersteigt dann doch meine nicht-vorhandenen künstlerischen Fähigkeiten *hust*

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